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Stefano Trasimeni

Der gebürtige Römer beginnt bereits im Alter von vier Jahren mit dem Studium des Pianoforte. Am Konservatorium „A. Casella” von L’Aquila setzt er seine musikalischen Studien fort und macht erste Konzerterfahrungen als Pianist, sowohl als Solist als auch im Rahmen verschiedener Kammerformationen, wobei sein besonderes Augenmerk den Studien über die Umsetzung des Repertoires Chopins gilt.Im frühsten Alter beginnt er zu komponieren, wobei ihm vor allem das Klavier liegt.

In jener Zeit entstehen Werke wie die Rapsodia Op. 11, die Notturni Op. 12, die Studi per pianoforte Op. 26, die während der Sendung „Il Quadrato Magico… itinerari scelti nella musica d’arte” der italienischen Rundfunk- und Fernsehanstalt RAI 3 übertragen wurden, und das Quintetto per fiati Op. 27; diese Werke sind, obwohl sie aus seiner Jugendzeit stammen, konsequent in die aktuellsten ästhetischen Strömungen einzuordnen. Später folgen reifere Kompositionen wie das Quadro sinfonico Op. 39 n.2 und insbesondere eine beachtenswerte Produktion an Bühnenmusiken.Darüber hinaus ist Trasimeni Autor instrumenteller und vokaler Musik; in dieser Rolle vertiefte er insbesondere di Aspekte des Gebrauchs des vokalen Charakters im Spätbarock. 1988 nimmt er für die RAI ein von ihm komponiertes Preludio Sinfonico für Chor und Orchester über das Thema der Geburt Jesu Christi auf. 1994 wird er auf Grund des großen pädagogischen Wertes seiner Veröffentlichungen über das Klavierwerk des 19. Jahrhunderts mit dem Premio Novamusica & Arte ausgezeichnet, wobei besonders auf die Entwicklung des Studiums der Klaviertechnik in Bezug auf die Zeit der Romantik und auf die Vertiefung der pädagogischen und didaktischen Aspekte bezüglich der Annäherung der Jugendlichen an die musikalischen Ausdrucksformen verwiesen wird.

Trasimeni ist Autor verschiedener Filmmusiken, zuletzt für den Film „I Caboto e il Nuovo Mondo” unter der Regie von G. Bernabei, produziert von RAI International, den Italien während der 500-Jahr-Feier der Entdeckung Kanadas, die im August 1997 in Toronto stattfand, vorführte. Gegenwärtig komponiert er die Bühnenmusik für ein Ballett.Er nahm an Jurys und Ehrenkomitees nationaler und internationaler Wettbewerbe teil.Seine Ausbildung als Orchesterleiter erfolgt in erster Linie im Ausland: anfangs Schüler Dimitar Zenghinovs, perfektioniert er sich anschließend unter Milen Natchev, Lieblingsschüler von Ilya Mussin und Guenadiy Rozdestvenskij.

Trasimeni wird als Dirigent des Orchestra dell’Accademia dei Concordi in Rom festangestellt und wirkt als Guest Director des Staatsorchesters „Ständiges Theater M. Eminescu” in Rumänien; weiter doziert er Partituranalyse und Theorie des Dirigierens in den Sommerkursen von Varna (Bulgarien); auf Grund seines Interesses für die didaktischen und pädagogischen Aspekte der Musik hält er oft Konferenzen und Konzertlektionen ab.Er arbeitet fest mit dem Orchester „La Camerata” von Iasi in Rumänien und dem Nationalorchester von Radio Sofia zusammen, mit dem er anläßlich des hundersten Geburtstags von J. Rodrigo (1901-1999) das Concerto Pastorale per Flauto e Orchestra und das Concerto de Aranjuez per Chitarra e Orchestra aufnahm.Trasimeni ist Gastdirigent der wichtigsten internationalen Philharmonien. Anläßlich des Heiligen Jubiläums von 2000 dirigierte er in Rom im Rahmen des Programms „I Concerti del Giubileo nel Giorno del Signore (Die Konzerte des Jubiläums am Tag des Herrn)” die Petite Messe Solennelle für Soli, Chor und Orchester von G. Rossini, aufgezeichnet von RAI 3.

Sein Interesse für die Welt der Bühne und seine Kenntnis ihrer Problematiken konkretisiert sich auch in anderen Sektoren, nicht nur in der Kunst: Trasimeni ist Mitglied im Vorsitz der U.N.C.L.A. (Nationale Union der Komponisten, Librettisten und Autoren) und der Cassa Nazionale di Assistenza “Mario Schisa”. Seit 1995 ist er effektives Mitglied des Revisorenkollegiums des SIAE (Italienischer Autorenund Verlegerverband).

www.stefanotrasimeni.it

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